Schluchten von Gran Canaria

gran canaria barranco moya

gran canaria barranco moya

An letzten Freitag Vormittag schwang ich mich auf mein Mountainbike und fuhr von Las Palmas 3 ,5 Stunden lang bis ins Bergdorf namens “Valleseco” im Norden Gran Canarias. Vorbei an tiefgrünen Wiesen, Schwärmen von Singvögeln, mannhohen Kaktussen und den Resten der Eukalyptus-Wälder, welche früher weite Teile des gesamten Nordens Gran Canarias bedeckten …

Da auch auf Gran Canaria nur mehr die wenigsten Bauern rein von der Landwirtschaft leben können, müssen die jungen und noch berufstätigen Bewohner der Bergdörfer Gran Canarias unter der Woche meist in die grösseren Städte und Ortschafte an der Küste der Insel fahren, um ihrer Arbeit nachzugehen. An diesem Tag waren am Strassenrand und den Plätzen der kleinen und idyllischen Orte deshalb meist  nur Person im “gehobenen” Alters zu sehen.

Lebendige Zeugen einer anderen Zeitrechnung, in welcher auf Gran Canaria noch grosse Teile der Bevölkerung von der Landwirtschaft und nicht vom Tourismus lebten. Mit ihren schwarzen Hüten und Stöcken ausgerüstete Alt-Kanarier grüssten mir während meiner ganzen Fahrt freundlich entgegen. Sogar auf ein paar authentische “Waschweiber” (im wahrsten Sinne des Wortes) traf ich, welche im freien an einem Becken ihre Wäsche wuschen, wie es vor hundert Jahren überall noch normal war.

Wieder einmal fühlte ich mich gegenüber meinen Landsleuten in Österreich, welche noch Monate auf die erste Fahrradtour und ersten Frühlingsboten warten müssen, priveligiert. Bei 25 Grad, strahlendem Sonneschein klettere ich mit jeder Minute höher in die Berge von Gran Canarias hinauf. Unter mir Las Palmas, eingehüllt in eine weisse Nebeldecke, welche ab und zu aufriss und einen freien Blick auf die Halbinsel der Stadt ermöglichte.

Am Rückweg über die wunderschöne Ortschaft Teror, welche für ihre Bauten typisch kanarischer Architektur bekannt ist, durchquerte ich die Schlucht von Teror, wo ich das oben zu sehende Foto gemacht habe. In Ansätzen ist hier auch heute noch die atemberaubende und ungezähmte Schönheit der Natur Gran Canarias zu erkennen.

In weniger als 50 Minuten war ich wieder zurück am lebhaften Canteras Strand in Las Palmas, welcher wohl das soziale Zentrum der Stadt des ewigen Frühlings ist. Ein paar Stunden in der Natur Gran Canarias reichten, um wieder voller Energie für kommende berufliche und private Aufgaben zu sein. Doch der nächste Ausflug und somit auch Eintrag im Augenblicker kommst bestimmt!

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Dünen von Maspalomas auf Gran Canaria

dünen maspalomas gran canaria

dünen maspalomas gran canaria

Vorige Woche habe ich dieses Foto für meinen Kunden Dunas Hotels & Resorts gemacht. Es handelt sich dabei um die “Miniaturwüste” von Maspalomas auf Gran Canaria.

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Oktober auf Gran Canaria

gran canaria moya

gran canaria moya

Ich will euch wieder mal ein Foto von meinen Motorradausflügen auf Gran Canaria dalassen. Das Bild habe ich in der Nähe des Bergdorfes Moya im Norden der Insel gemacht. Man sieht im Hintergrund die für diesen Teil der Insel typischen Bananenplantagen. Wer diese Seite Gran Canarias abseits der Trampelpfade der Touristen kennt, der kann so schnell nicht mehr ablassen von dieser so vielseitigen Insel.

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Vollmond in Las Palmas

vollmond las palmas

vollmond las palmas

In Europa hat sich der Sommer bereits für lange Zeit verabschiedet. In Las Palmas de Gran Canaria geniesen wir seit Wochen wolkenloses Wetter bei sommerlichen Temperaturen. Der rote Feuerball namens Sonne ist von morgens bis abends unser ständiger Begleiter und wird abend übergangslos von einem riesigen, milchig-weissen Vollmond abgelöst.

Wird sind eingetaucht in das Licht eines ewigen Sommers – ein Sommer der keinen Winter, keine Nacht – kein Ende kennt. Im Rausch der voll warmer Energie pulsierenden Luft scheint so, als ob wir für immer trunken vor Glück durch dieses Welt taumeln werden … Das beste was wir tun können ist es wohl, uns solange wie möglich dieser Illusion hinzugeben und durch den Strom des Lebens zu tauchen, bis uns das Schicksal in Person des grossen, schwarzen Fischers einholt.

Schauen wir doch weiter hinauf zum grossen Mond – ohne zu Verstehen. Aber instinktiv fühlend … akzeptierend, dass wir sind was wir sind und wir nicht über alles Gewissheit haben können. Aber warum nicht besser die schmerzende Gewissheit gegen die Sorglosigkeit eines “weisen Ahnunglosen” eintauschen – warum nicht über die Probleme und die “eisernen” Gesetze des Lebens lachen, anstatt an ihnen zu Grunde zu gehen?

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Tamadaba – Auszeit im ältesten und schönsten Wald Gran Canarias

tamadaba gran canaria

tamadaba gran canaria

Es war wieder mal soweit – mein altes Motorrad wurde nach einigen Wiederbelebungsversuchen (sprich tritten ins Startpedal) wieder zum Leben erweckt. Raus aus dem lauten, lebendigen und modernen Las Palmas de Gran Canaria und rein in die wunderschöne und ruhige  Bergwelt Gran Canaria. Die im Winter tiefgrünen Bergwiesen haben sich in der Zwischenzeit durch die Sommerhitze und Trockenheit braun verfärbt, doch die bis zu 1900 Meter hohen Berge der Insel haben trotzdem nichts von ihrer Anziehungskraft verloren.

Vorbeizufahren an den Höhlen der Ureinwohner, welche man oft sogar ganz bequem von der Strasse aus sieht, gibt mir das Gefühl dem “wahren” und ursprünglichen Gran Canaria nahe zu sein. Mein heutiges Ziel: die auf einem rund 1500 Meter hohen und fast senkrecht vom Meer aufsteigenden Felsen liegenden Pinienwälder von Tamadaba. Es handelt sich dabei um den ältesten Wald der Insel, welcher nie die Härte und Habgier der Menschen kennenlernen hat müssen. Grosse Teile der Pinien-, Eukalyptus und Loorberwälder welche frühe weite Teil der Insel bedeckt hatten, fielen im Laufe der Jahrhunderte den spanischen Eroberern zum Opfer. Doch die Wälder von Tamadaba wurden aufgrund ihrer abgelegenen Lage von den Rodungen verschont.

Sobald man das Bergdorf Artenara (das am höchsten gelegene der Insel) passiert hat, erstrecken sich vor einem auf mehr als 7.500 Hektar verteilt tausende von wunderschönen, alten, knorrigen Pinienbäumen. Es fast scheint so als sei der Widerstandsgeist, welchen die kanarischen Ureinwohner vor mehr als 500 Jahren lange Zeit gegen die spanischen Eindringlinge gezeigt hatten, im Wald von Tamadaba noch weiterlebt, denn das einzige Zeichen der heute spanischen Zivilisation der Insel, die rund 8 Kilometer lange Asphaltstrasse, wird von den Pinienbäumen von unten durch deren Wurzeln (welche die Strasse aufwölben) und von oben durch deren gefallene Nadeln (welche die Strasse oft grossteils verdecken) attackiert.

Am Ende der vom kanarischen “Urwald” maltretierten spanischen Strasse liegt ein Campingzone – doch heute verlieren sich nur ein paar Leute dort. Ich gehe weiter zu einem der höchsten Punkte des Waldes um von dort aus in Ruhe den Sonnenuntergang im rund 1500 Meter unter mir liegenden Meer zu erleben. Ober dem Meer schwebt wie ein flauschiger, fliegender Teppich eine tief liegende Wolkenschicht und im Hintergrund ragt der mächtige und fast 4000 Meter hohe Vulkan “Teide” aus dem Wolkenmeer. Während die Sonne langsam hinter der Spitze des Berges verschwindet, verändern die Wolken und das Meer “sekundlich” ihre Farben. Ich höre nur den Meereswind durch die alten Baumwipfel rauschen – ansonsten totale Stille.

Plötzlich wird mir eine Tatsache die man in der Metropole Las Palmas de Gran Canaria oft vergisst wieder klar: ich befinde mich auf einer Insel mitten im Atlantik. Mein Atem wird ruhiger und die Probleme und Ungewissheiten, welche jedes Menschenleben Zeit seines Lebens begleiten, werden vom sanften Wind aus meinen Gehirn “gestreichelt” und lösen sich so wie die kleinen Wolkenfetzen die über das Meer ziehen langsam in Nichts, oder das was sie sind – nämlich nur für einen von Milliarden von Menschen wichtige Zufälligkeiten (denn nüchtern betrachtet ist die eigene Existenz Zufall) auf. Jetzt bin ich angekommen im MOMENT. Kein gestern, kein morgen. Ganz im Jetzt zu sein erlöst meine Seele zumindest für wenige Augenblicke von seinem Kampf ums Dasein (den wir am Ende doch alle verlieren). Ich weiss nicht wie lange ich so ganz frei von jedem Gedanken und doch in Gedanken über dem Meer geschwebt bin – doch plötzlich ist die Sonne weg und die Realität ist wieder zurück:

Erste Aufgaben kommen wieder auf mich zu: das Motorrad auftanken, was zu trinken kaufen und rund 2 Stunden bis nach Las Palmas mit meiner motorisierten Schnecke (mein Motorrad erreicht in den Bergen meist nur eine Höchstgeschwindigkeit von 30km/h) durch die gewundenen Strassen der Bergwelt Gran Canarias kriechen. Danach noch mehr Aufgaben – aber so ist mal das Menschenleben. Aber ab und zu tut es auch gut, sich selbst zu vergessen und wie ein alter kanarischer Baum dem salzigen Meereswind zu trotzen oder wie eine zarte Wolke über das unendlich weite Meer zu ziehen und sich am Ende in Nichts aufzulösen … vielleicht schon eine kleine Übung für die eigene Existenz?

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Seelenhunger auf Gran Canaria

bergwelt gran canaria

Bergwelt gran canaria

An den Wochenenden ist es in letzter Zeit zu meiner schönen Gewohnheit geworden, einen Ausflug mit meiner Vespa in die Bergwelt von Gran Canaria zu machen. Las Palmas ist eine wunderschöne, lebhafte Stadt – doch zuweilen braucht der Österreicher auf Gran Canaria auch seine gewohnte Bergluft!

Binnen rund einer Stunde bin ich bereits mitten in blühenden Wiesen und von Vogelgezwitscher und verschiedenste Geräusche produzierenden Insekten. Ich parke mein Motorrad zum 20zigsten Mal am Strassenrand um ein paar Szenen fotografisch festzuhalten. Nachdem der Motor aus ist, höre ich vom Gegenhang ein vertrautes Geräusch: nämlich das Klingen der Glocken, welche von den wolligen Hälsen einer stolzen Heerde Schafe hängen. Die glücklichen Tiere grasen dieses Jahr auf Gran Canaria im hüfthohen und dutzenden Farben erblühenden Wiesen.

Ich lasse meinen Blick über die sanfte Hügellandschaft oberhalb der Städte Galdar und Guia schweifen und fühle mich einen Moment lang wie in den Sommerwiesen der Bergwelt Österreichs. Ich starte dem Motor wieder und spüre wie meine von Grosstadt- und Büroleben eingeschläferten Sinne von der vor Leben strotzenden Natur wieder zum Leben erweckt werden. Seelenhunger: Meine Seele verschlingt die Natur Gran Canarias mit allen Sinnen die ihr zur Verfügung stehen. Mit den Augen die sanften, tiefgrünen Hügel und das mächtige Meer im Hintergrund – mit dem Ohren das Zirpen der Grillen und Summen der Bienen – mit der Nase den von Millionen von Blumen ausgeströmten Geruch nach purem Leben …

Wie sehr ich die Natur, Freiheit und die weite der Landschaft vermisst habe, merke ich erst jetzt. Die Fotos die ich geschossen habe, sollen mich immer wieder daran erinnern, dass ich ab und zu aus Beruf, Stadt und einer eingeengten Sicht der Dinge flüchten muss, um wenigsten für ein paar Momente zu spüren wofür wir wirklich auf dieser Erde sind: um ihr nah zu sein.

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Fischerdorf im Norden Gran Canarias

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Impression aus einem Fischerdorf in der Nähe der Stadt Galdar im Norden Gran Canarias. Hier ticken die Uhren noch langsamer. Die nette Dame war leicht verwundert als ich von ihr ein Foto machen wollte und hat sich schnell noch ihren Rock zurecht gezupft :-)

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Aussichtspunkt Caldera Bandama – Las Palmas de Gran Canaria

aussichtspunkte-las-palmas-caldera-bandama11

Zu aller erst muss ich mich mal für die lange Pause entschuldigen. Ab jetzt hab ich mir vorgenommen wieder häufiger neue Fotos online zu stellen. Diesmal will ich euch den Blick vom Vulkankegel namens “Caldera Bandama” oberhalb von Las Palmas präsentieren. Von dort oben hat man einen traumhaften Blick über die Halbinsel von Las Palmas und die ganze Ostküste Gran Canarias!

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Über Philosophie und Fotografie

„Die Objektivität eines Bildes (einer Idee) kann gar nichts anderes als das Ergebnis der Manipulation (der Beobachtung) irgendeiner Situation sein. Jede Idee ist insofern falsch, als sie das von ihr Erfasste manipuliert, und in diesem Sinn ist sie ‚Kunst’, das heißt Fiktion. Dennoch gibt es in einem anderen Sinn wahre Ideen, nämlich dann, wenn sie das von ihnen Betrachtete wirklich erfassen. Das wollte Nietzsche vielleicht sagen, als er behauptete, dass die Kunst besser als die Wahrheit sei.“

Bin während der Lektüre des folgenden Buches über einige interessante Zitat  zum Thema Fotografie gestolpert, welches ich Euch nicht vorenthalten will. Das oben stehende hat mir dabei am besten gefallen – unten noch einige weitere Zitate von Flusser.

Ein Bild mit künstlerischer Aussage, ist für mich wie für Flusser auch ein Bild, dass eine vielleicht nicht allen auf den ersten Blick sichtbare Wahrheit, vielen Menschen sichtbar und zugänglich macht. Ein gutes Bild sagt mehr als Tausend Worte. Wie jenes Bild oben, dass ich von dem portugiesischen Schuhputzer Sergio in der Altstadt von Las Palmas gemacht habe. Man muß nicht mit ihm tausend Worte gewechselt haben, um zu sehen, dass er die Ruhe seiner sitzenden Arbeit an der freien Luft geniest und dass er die Tauben, mit denen er jeden Arbeitstag teilt, liebt.

Auch dieses Bild ist Manipulation, denn es erhöht das Leben von Sergio und präsentiert die romatnischte und schönste Seite seines Lebens. Nicht zu sehen ist, dass er diesen Beruf nur deshalb ausführt, da er bereits einge Herzattacken hinter sich hat und nur mehr sitzend arbeiten kann. Früher bereiste er als Matrose die ganze Welt – heute ist er durch die Limitiertheit und den Alterungsprozess seines Körpers auf einen Ort gefesselt.

Doch auch in dieser Hintergrundgeschichte ist wieder etwas Schönes zu finden, denn Sergio hat sich mit seinem Schicksal arrangiert, geniest die freie Luft und den Moment. Auch wenn seine Geliebte irgendwo in einem südamerikanischen Hafen zurückblieb, so hat er immer noch die Kraft und Liebe den von den meisten Menschen verachteten (unbeachteten) Tauben, wenigstens ein wenig Aufmersamkeit und Zuwendung zu schenken.

Vielleicht weis er gerade deswegen, weil er nicht mehr alles hat, Dinge zu schätzen, die für andere Menschen ganz normal sind.

Ein Bild. Manipulation und doch wahrer als die Realität.

Weitere Zitate von Vilem Flusser zum Thema Fotografie:

„Womit gesagt sein soll, dass Fotografieren eine Geste ist, die philosophische Einstellungen in einen neuen Kontext übersetzt. In der Philosophie wie in der Fotografie ist die Suche nach einem Standort der offensichtliche Aspekt. Die Manipulation der zu Szene wird nicht immer leichthin zugestanden, aber gleichwohl charakterisiert sie die verschiedenen Bewegungen in der Philosophie, und der selbstkritische Aspekt ist derjenige, der uns zu beurteilen erlaubt, ob die Manipulation gelungen ist oder nicht.“

„Sie bedeutet im Gegenteil, dass eine Situation zu beobachten heißt, sie zu manipulieren, oder anders gesagt, die Beobachtung verändert das beobachtete Phänomen.“

„Auch unter diesem Standpunkt gleicht das Fotografieren dem Philosophieren; man kann keinen Standpunkt wählen, ohne die Situation zu manipulieren, auch wenn einige Philosophen das nicht zugeben wollen.“


Buch: Flusser, Vilem: Der Flusser Reader zu Kommunikation, Medien und Design.

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Einsamer Hafen an der Nordküste Gran Canarias

Am nördlichsten Zipfel Gran Canarias, in der Nähe des Fischerdorfes Sardina und der ehemaligen Haupstadt der kanarischen Ureinwohner (Galdar) liegt zwischen Bananenplantagen und Lavafelsen dieser einsame Fischerhafen. Eine Ecke Gran Canaria`s die nur die neugierigsten Touristen zu Gesicht bekommen.

Auf diesem Wege möchte ich mich auch für die lange Fotopause entschuldigen. Diese war durch die intensive mit meiner Diplomarbeit zum Thema “Weblogs” bedingt, welche übrigens heute mit der Note “1″ beurteilt wurde. Da bin ich nach all der Arbeit schon ein bisschen stolz :-)

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Mein Las Palmas – die schönsten Ecken der fröhlichsten und lebendigsten Stadt Europas

foto canteras strand

Teil 1: “La Cicer” am Canteras Strand

Ich möchte mit diesem Beitrag in meinem ganz persönlichen Medium eine neue Serie einläuten. Nachdem ich fast 2 Jahre als Fotograf in Las Palmas, der neuen Heimat meines Herzens, verbracht habe möchte ich Euch vor allem “textlich” die für mich persönlich schönsten Ecken dieser Stadt präsentieren. Dazu werde ich noch auf die dazugehörigen Fotos auf www.las-palmas-24.com verlinken, damit ihr noch tiefer in die Orte eintauchen könnt, von denen ich hier schreibe. Beginnen möchte ich mit einer Zone am 3,5 Kilometer langen Canteras Strand, welche unter den Einheimischen als “La Cicer” bekannt ist. Hier am westlichen Ende des mehr als 3,5 Kilometer langen Strandes rollen die Wellen umgebremst auf den Strand zu. Das bedeutet jede Menge Spass für gross und klein, Wellenreiter, Bodyboarder und Kitesurfer. Das Foto oben wurde bei extremen Gegenlicht geschossen, was einen schönen Kontrast zwischen den schwarzen Silhouetten der im Wasser stehenden Menschen und den weiss schäumenden Wellen ergibt.

Es ist für mich Teil des Lebensgefühls und der Lebensqualität in Las Palmas, dass man sich aufgrund des milden Klimas jeden Tag im Jahr in die Wellen vor der Stadt werfen kann. Für mich persönlich ist es so, als mir das salzige und erfrischende Wasser jeden Tag die Sorgen aus der Seele spült. Egal wie schlecht ich mich fühle, nachdem mich die Wellen des Canteras Strandes ein paar mal durchgespült haben, bin ich wieder bei mir selbst angelangt und sehe klarer die Wahrheit die hinter allen Dingen steht: Das Leben ist schön, weil es nicht für immer wären wird und weil ich mir meines Körpers wieder mehr bewusst werde, um mit ihm und allen seinen Sinnen aufzusaugen, was mir nur gegenwärtig selbstverständlich scheint.

In Las Palmas lebt man immerhin in einer 400.000 Einwohner zählenden Stadt und trotzdem fühlt es sich nicht an wie Stadt. Die wenigsten Menschen, die nur eine Woche in Las Palmas bleiben werden das wohl kaum verstehen können, denn Las Palmas auf den ersten Blick ist Verkehrschaos, Betonbauten und architektonische Sünden – bis man angekommen ist und sich seine schönen Ecken (von denen es reichlich gibt) aus dem Chaos herausgefischt hat. Den Anfang meiner Serie machte heute die “La Cicer” am Canteras Strand. Lasst Euch überraschen, wohin ich Euch das nächste Mal führen werde …

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Photoadventure Wien 2008

Am 22. und 23. 11. findet in Wien die Photoadventure Messe für Fotografie, Outdoor und Reise statt. Vielleicht schaff ich es an dem Foto-Wettbewerb teilzunehmen. Für alle dies auch interessiert hier der Link:

Photoadventure Wien 2008

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uni erasmus: Foto aus meiner Erasmus-Zeit in Nordspanien

uni erasmus

Quelle Foto: www.spainspotting.at.tf

Mein persönlicher Favorit unter den uni erasmus ist die Universität von Vigo/Pontevedra in Nordspanien, an der ich selbst zwei Auslandssemester verbringen durfe. Die Vorteile uni Eramus galicien könnt ihr auf www.spainspotting.at.tf nachlesen. Hier ein Foto, dass ich mit meiner ersten Kamera, einer Nikon Coolpix um 200 Euro schoss.

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Die Zonen des Canteras Strandes: neue Fotos auf www.las-palmas-24.com

In dieser Woche habe ich wieder mal in meinem rund 15.000 Fotos umfassenden Archiv von Las Palmas betreffenden “Lichtbildaufnahmen” (in Fall von Digitalfotos ja streng gar nicht mehr zutreffend – oder doch?) gekramt und zum Schluss gekommen, den Canteras Strand in Las Palmas noch authentischer und realer wiederzugeben.

Dieser mehr als 3,5 Kilometer lange Strand ist für mich der vielseitigste nicht nur von Gran Canaria, sondern von ganz Spanien. Egal ob Wellenreiten, Paragleiten, sich den Bauch vollschlagen, Feiern bis zum Morgengrauen, Tauchen, Laufen, Strandfußball und Strandvolleyball, Bodyboarden und und und sind hier möglich … Sogar ein öffentliches Fittnesscenter wurde kürzlich errichtet. Ganz witzig die alten Kanarier dabei zu beobachten wie sie völlig schamlos (richtig so) und ahnungslos die Geräte betätigen hehe … da sollte man vielleicht mal einen Fittnesstrainer dazu stellen, sonst tun sie sich noch weh … Ok – zurück zum Thema.

Der Plan: die drei Zonen des Canteras Strandes fotografisch zu repräsentieren. Jeder dieser Abschnitte dieser Sandarena des ewigen Frühlings hat für mich seine ganz eigene Persönlichkeit.

Den Start macht der Abschnitt namens “La Cicer”.

Der ganzjährig allgegenwärtige Staub der Wellen, der bis über das Konzert- und Opernhaus Auditorio Kraus zieht, die kanarische Jugend die durch den schwarzen Sand tobt und vor allem der Canteras Strand, der bei Ebbe immer breiter und breiter wird und sich dem Betrachter in seiner ganzen Größe präsentiert. Hunderte Müßigänger spazieren dann dem Canteras Strand entlang, welcher die sonst oft hektische Großstadt Las Palmas wieder zurückholt aus dem schnelllebigen Leben des 21. Jahrhunderts. Am Canteras Strand blicken die Einheimischen wieder zurück auf ihre Wurzeln, auf die herrliche durch Feuer und Asche entstandene Natur Gran Canarias. Der Canteras Strand ist Verbindung zwischen Großstadt und Natur und zwischen Generationen gleichermaßen.

Die Alten erzählen, wie sie noch vor wenigen Jahrzehnten ihre Ziegen und Schafe über die Dünen des Canteras Strand trieben. Die Dünen wurden vom Wachstum der Stadt verweht. Doch das Unmögliche wurde war und  Streben nach mehr und ausbeuten der Natur machte Halt. Aus Erfurcht vor der Schönheit des Canteras Strandes, aus Selbsterhaltung und anderen egoistischen Gründen? Egal. Hauptsache es gibt ihn noch diesen 3,5 km langen und rund 500 Meter breiten Rest der Dünen von Las Palmas: den Canteras Strand. Auf das noch viele Generationen ihre selbstgemachten Sorgen des Alltags an diesem magischen Ort vergessen und ihr Herz dem Ursprung von allem öffnen. Dem Meer, welches Las Palmas ringsum umgibt.

Canteras Strand lass mich für jene süss-bitteren Augenblicke vergessen und mich in deinem warmen Sand der Illusion hingeben, dass doch alles gar nicht so schwer ist …

Hier gehts zu den Fotos des ersten Abschnittes “La Cicer”.

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wellenreiten spanien in las palmas de gran canaria

wellenreiten spanien

Nach einiger Zeit möchte ich wieder mal ein Fotos zum Thema wellenreiten spanien und Gran Canaria präsentieren. Das Foto habe ich von der Surfschule Ocean Side in Las Palmas geschossen. Ocean Side ist das einzige Surfcamp von Las Palmas. Dort werden professionell geführte Surfkurse und Surfaris für Anfänger und Fortgeschrittene angeboten.

Mehr zum Thema wellenreiten spanien

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surfspot de an der Nordküste Gran Canarias – namens: Pico del Paso

surfspot de

Dieses Pic stammt von einem der dutzenden surfspot de an der Nordküste Gran Canarias. Fuerteventura ist ja den meisten viel eher fürs Surfen bekannt als Gran Canaria. Das das bekannteste aber nicht immer das Beste ist, trifft auch hier zu. Die Nordküste Gran Canarias ist mein ganz persönlicher Surferhimmel! Achja dieser Spot heisst übringes Pico del Paso.

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fotos erasmus, fotos galicien

\"fotos erasmus\"

Dieser Schnappschuss stammt aus meiner Erasmus-Zeit in Galicien/Nordspanien. Das Foto stammt von meinem damaligen Projekt www.spainspotting.at.tf, auf welchem noch hunderte von fotos erasmus und fotos galcien zu finden sind. Am Bild drei surfende Österreicher im wilden Nordspanien. Was für Zeiten …

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kite-surfen, kitesurf urlaub in las palmas

\"kite surfen\"

Las Palmas ist nicht nur eine tolle Destination zum Wellenreiten, sondern auch zum kite-surfen. Dieses Bild machte ich im Laufe meiner Tätigkeit für www.las-palmas-24.com. Nur Insider wissen, dass am Canteras Strand in Las Palmas des öfteren auch tolle Wind- und Wellenverhältnisse zum kite-surfen vorherrschen. Hier habe ich einen der Jungs bei ihrem kitesurf urlaub in las palmas fotografiert.

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meeresfotos -nordküste Gran Canaria

meeresfotos

Wenn wir schon mal beim Thema meeresfotos sind leg ich noch einen nach. Diese foto schoss ich im Fischerdorf San Andrès im Norden Gran Canaria`s. Hier liegt auch ein traumhafter Surfspot. Die Fischrestaurants der Umgebung laden aber auch zum Verweilen mit Meerblick ein. Eine meiner Lieblingsgegenden von Gran Canaria. Hier wurden die Häuser so nahe am Meer erbaut, dass es alle paar Jahre eines wegspült … :-) Die Kanarier scheinen das Adrenalin zu brauchen … Hinter der scharfgestellten exotischen Blume sieht man ein paar direkt am Meer grillende Einheimische.

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meerbilder gran canaria

\"meerbilder gran canaria\"

Dieses meerbilder stammt von der Nordküste Gran Canarias. Diese Ecke der Insel des ewigen Frühlings kennen nur wenige Touristen welche sich (Gott sei Dank) an der Südküste der Insel konzentrieren und dort um Liegestühle und überteuertes Bier kämpfen. Hier im Norden der Insel erstreckt sich zwischen den ruhigen Dörfern Puerto de las Nieves und San Nicolàs die Steilküste Anden Verden, welche nur von der einen oder anderen Schlucht unterbrochen wird. In diesen Schluchten finden Palmen halt + Einheimische haben hier seit Jahrhunderten ihre Hütten stehen, um die Ruhe und Einsamkeit zu geniesen. Gleich darunter befindet sich auch ein gottverlassener schwarzer Traumstrand. Ich hoffe bei anderer Gelegenheit mal ein Foto von diesem Strand einzustellen und euch noch “mehr” meerbilder aus gran canaria zeigen zu können. Mehr Ausflugsziele abseits der Touristenströme auf Gran Canaria wo man solche meerbilder und landschaftsbilder machen kann, findet ihr wieder mal auf www.las-palmas-24.com

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