fotos austria: Die Berge und Hügel meines Heimattales waren seit gut 10 Tagen von dicken und zähen Wolken verschleiert gewesen und es regnete so stark, dass man kaum vors Haus gehen konnte. Doch binnen 10 Minuten riss die Wolkenwand plötzlich auf und die Sonne kehrte nach langer Zeit wieder zurück ins Lurnfeld in Kärnten. Nach Tagen im grauen Halblicht des Dauerregens kehrte das Licht und mit ihm der Tag, kurz bevor er zu Ende war, wieder zurück. Auf der einen Seite des Tales schwarze Wolken, auf der anderen strahlender Sonnenschein. Ein doppelter Regenbogen überspannte das gesamte Tal und auf den Berghängen zogen zerrissene Nebelwände umher, zwischen denen der eine oder andere Bergbauernhof hervorlugte, von welchen die meisten seit Wochen im Dampf des warmen Frühlingsregens verschwunden gewesen waren. Wir haben die Regenzeit überstanden und die Pflanzenwelt bekommt nach dem nötigen Regen wohl in den nächsten Tagen jede Menge Sonne ab. Österreich im Frühling ist ein einziges riesiges, vor Feuchtigkeit und frischer Luft triefendes Treibhaus. Wäre da nicht dieser lange Winter und die Abwesenheit des Unendlichkeit des Meeres wäre es wohl das (für mich persönlich) schönste Land der Welt …
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