Mit meinem tschechischen Freund Pavel nützte ich das Wochenende und die durch die Regenfälle der letzten Wochen ergrünte Bergwelt Gran Canarias aus, um ein bisschen aus Las Palmas rauszukommen. Dabei wagten wir uns in eine der abgelegsten Zonen der Insel. In ein Hochtal das über Agaete liegt und von hunderten von Höhlen der Ureinwohner durchsetzt ist. Viele von diesen Wohnhöhlen werden auch tatsächlich auch heute noch behaust. Das Foto stammt vom Bergdorf El Hornillo, in welchem auch heute noch eine handvoll Kanarier wohnen. Leider siedeln aufgrund des Wassermangels immer mehr Menschen in die Großstadt Las Palmas ab. Menschen unter 50 trifft man hier leider selten an …
Viele Landschaften, welche ich vor einem halben Jahr im Zuge meiner fotografischen Tätigkeit für www.gevic.net bereist habe, konnte ich aufgrund der durch die Regenfälle plötzlich aus allen Felspalten wuchernden Vegetation kaum wieder erkennen. Die Insel erblüht zurzeit zu voller Schönheit. Was so ein paar Wassertropfen ausmachen …
Zurzeit regnet es weiterhin und so wird die Insel wohl in den nächsten Wochen noch weiter ergrünen. Für einen an sattgrüne Bergwiesen gewöhnten Österreicher natürlich ein Traum. Jetzt muss ich mich wieder meiner Diplomarbeit zuwenden, aber in ein paar Tagen werde ich sicher einen ausführlichen Ausflug mit meinem Motorrad in die Bergwelt machen, um die sattgrünen Hänge fotografisch festzuhalten – leider wird die pflanzenpracht sicher bald wieder verdörren, denn die nächste Trockenzeit kommt auf Gran Canaria bestimmt.








